Das Glück in dir

glücklich werden

Irgendwie ist es uns Menschen in die Wiege gelegt. Wir wünschen es uns von klein auf, das große Glück. Natürlich sind die Definitionen von Glück so unterschiedlich wie wir Menschen auch, aber in einem da sind wir uns einig - wir wollen es haben. Es scheint mir sogar, als sei es der Sinn des Lebens, glücklich zu sein, denn Menschen die auf lange Zeit unglücklich sind, verlieren oftmals ihren ganzen Lebensmut. Menschen streben nach dem Glück wie die Motten ins Licht, als gäbe es nichts Wichtigeres zu tun. Und, gibt es das? Ich denke - Nein! Aber ist es nicht vielleicht doch wichtiger, seine Hausaufgaben zu machen, den Haushalt auf Vordermann zu bringen und den Schuppen aufzuräumen? Ist es nicht wichtiger, erfolgreich auf der Arbeit zu sein oder sich um die kranke Mutter zu kümmern? Ist es nicht wichtiger, Verantwortung zu übernehmen für die Stadt, in der man wohnt und für das Land, in dem man lebt? Und wie ist es mit denen, die es nicht so gut haben wie wir? Ist es nicht wichtiger, anderen Menschen zu helfen? Ist es nicht wichtiger, Gutes zu tun, als selbstsüchtig nur immerfort an das eigene Glück zu denken? Das könnte ja direkt die Predigt eines Pastors sein, dachte ich gerade. Jedenfalls habe ich solche und ähnliche Sonntagsansprachen im Gedächtnis. 

Das Mysterium Macht


"Macht ist das stärkste Aphrodisiakum." Henry Kissinger

Gier nach Macht
Es heißt, sie sei süß und verführerisch. Sie mache süchtig und einsam, unberechenbar und größenwahnsinnig. Die Macht beschäftigt seit jeher die Menschheit, sie ist Triebkraft für so manchen Fortschritt aber auch Ursache für Unheil ungeheuren Ausmaßes. Die meisten Menschen weisen sie weit von sich, wollen keine Macht ausüben. Aber ist das auch wirklich so?
Und was ist so faszinierend an der Vorstellung, Macht zu besitzen - was schreckt andere davor ab? Immer wieder werden Spielfilme produziert, in denen es um das Spiel mit der Macht geht und sie faszinieren uns, diese Filme, egal ob es Fantasyfilme wie "Der Herr der Ringe", Agentenfilme wie "James Bond" oder Actionthriller mit Bruce Willis sind. Sind wir davon so fasziniert, weil wir tief in uns auch ein Verlangen nach Macht spüren?

Du bist Schuld wenn es mir schlecht geht!

"Bis eben ging es mir noch gut. Der Tag hatte so gut angefangen und ich fühlte mich wohl, war zufrieden mit mir und der Welt, war in Frieden mit mir und der Welt. Dann bist du gekommen und hast mir Vorhaltungen gemacht. Ich hätte es deiner Meinung nach anders machen sollen, hätte auf dich hören sollen. Du hättest es mir schon so oft gesagt. Wieder einmal hätte ich nur gemacht, was für mich gut war. Zum x-ten Male hätte ich wieder einmal nur an mich gedacht...
Nun geht es mir schlecht, richtig schlecht! Das habe ich nur dir zu verdanken! Immer wieder machst du mir schlechte Gefühle!"

Entschuldigung annehmen

Entschuldigung zurückweisen
Manchmal fällt es uns schwer, eine Entschuldigung anzunehmen, ein anderes Mal wiederum ungleich leichter. Manchmal sehen wir aber auch gar keinen Grund, dies zu tun. Wir können keine entstandene Schuld sehen, können sie nicht ausmachen, nicht wahrnehmen. Warum es trotzdem sinnvoll sein kann, eine Entschuldigung erst einmal anzunehmen und wie wichtig der Akt der Entschuldigung für die Beziehung zwischen Menschen ist, diesem Thema versucht sich der nachfolgende Beitrag über Schuld, Nähe und Distanz zu nähern.


Glück Schuld und Scham

Wer von uns träumte nicht schon einmal vom Paradies, von besseren Zeiten? Könnte die Welt nicht auch ganz anders aussehen, als sie sich uns heute präsentiert? Gibt es nicht auch Hoffnung, Anzeichen für etwas Gutes? Warum haben die Menschen das Paradies verloren? Weil sie vom Baum der Erkenntnis aßen? Oder haben sie womöglich das Paradies verloren, weil sie gerade von diesem Baum nicht zu essen gedachten? Gedanken über das Glück, die Hoffnung, diesen Planeten und was wir Menschen daraus machten...

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