Anleitung zum Glücklichsein

Es gibt viele Möglichkeiten, unglücklich zu sein, aber aus meiner Sicht nur einen einzigen Weg, glücklich zu werden: Finde das Glück, das in dir selbst verborgen ist! Finde das Glück, das du von Geburt an in dir trägst. Du brauchst dazu weder Geld noch brauchst du einen akademischen Abschluss. Alles was du brauchst, ist die Bereitschaft, den Menschen kennen zu lernen, der du in Wirklichkeit bist. Ich habe mich viel mit dem Thema Glück beschäftigt und zahlreiche Tipps und Ratschläge zum Glücklichsein zusammen getragen. Mittlerweile sind es so viele Gedanken geworden, dass es sich lohnt, einen eigenen Beitrag damit zu füllen.  Einiges davon könnte dir womöglich tatsächlich hilfreich sein, dein eigenes Glück zu entdecken. Nimm dir Zeit und verweile bei jedem Satz. Fühle in dich hinein, ob sich da etwas regt. Vielleicht findest du etwas, das dich anspricht? Vielleicht findest du auch etwas, das dich abstößt? Beides solltest du dir genauer ansehen, denn beides hat etwas mit dir zu tun...


Wie werde ich glücklich?
Foto: neurolle - Rolf / pixelio.de



Selbsterkenntnis


Beginne die Reise zu dir selbst.
Fange heute damit an.
Lerne dich kennen.
Lebe bewusst.
Nimm dich wahr.
Achte auf deine Gedanken.
Du denkst fast immer, bewusst oder unbewusst.
Nur wenn du dir deine Gedanken bewusst machst, kannst du entscheiden, was du denkst.

Du fühlst, was du denkst.
Du tust, was du fühlst und denkst.
Du bist, was du denkst, fühlst und tust.
Mit deinen Gedanken entscheidest du also, wer du sein wirst.

Was du über Andere denkst, das denkst du in Wirklichkeit über dich, über dein dir noch unbekanntes Ich.
Was du an Anderen nicht magst, ist meist das, was du an dir selbst nicht haben willst, und zumeist auch nicht sehen kannst.

Was du Anderen vorwirfst, ist meist das, was du selbst ihnen oft antust.
Mache dir bewusst, was es in dir denkt und fühlt und lerne dich kennen.
Sag ja zu dem, was du da findest.

Behandle deine Mitmenschen stets mit Respekt.
Sei tolerant und sieh mit liebenden Augen auf die Welt.
Gönne Anderen ihr Glück und freu dich mit ihnen.
Nur was du Anderen gönnst, kannst du in Freiheit auch selbst empfangen.


Selbstannahme


Nimm dich an, wie du bist.
Nicht nur das was Andere gut finden ist an dir in Ordnung.
Alles was dich ausmacht, deine guten und auch deine dunklen Seiten, braucht deine Annahme, deine Liebe und dein Selbstverständnis. Sei stolz auf dich.
Sag ja zu dir.
Bewerte nicht deinen Charakter und verdränge nicht Anteile von dir, die dir (noch) nicht zusagen. Sei ehrlich zu dir und der Welt und spiele nicht etwas vor, was du in Wahrheit nicht bist.
Alles in dir möchte seinen angemessenen Ausdruck finden dürfen.
Jede Eigenschaft ist wie ein Kind von dir, dein Kind.
Hat es nicht auch Liebe verdient und Anerkennung?
Oft zeigen Menschen nur ihre schönen Kinder und verleugnen die, aus ihrer Sicht, missratenen.
Wie werden sie sich wohl verhalten, die Kinder die niemand sehen soll?


Selbstvertrauen


Sei dir selbst dein bester Freund.
Sei stolz auf dich, wie ein guter Vater auf sein Kind stolz ist.
Verlass dich auf dich, denn du bist dein bester Partner.
Traue dir etwas zu, dein Potential ist nahezu unbegrenzt.
Es wird der Tag kommen, da wirst du vielleicht bereuen, das eine oder andere nicht ausprobiert zu haben.

Vertraue dir.
Du trägst alles in dir, was du zum glücklich sein brauchst.
Suche das Glück darum nicht im Außen.
Dein Glück kannst du nur in dir selbst finden.

Glaube an den Sinn des Lebens, an deinen Sinn des Lebens.
Glaube an dich und daran, dass du ein Geschenk an die Welt bist.
Es gibt dich nur einmal, niemand wird dich je ersetzen können.
Genieße die schönen Momente deines Seins und sorge selbst dafür, dass sie dir nicht ausgehen.
Wer genießen kann, kann auch Glück empfinden.


Selbstliebe


Sieh, wie schön du bist, wie einzigartig und vollkommen.
Fühle die Kraft in dir, die Liebe und die Wärme.
Sei gut zu dir.

Danke deinem Körper für seine Dienste und behandle ihn wohlwollend.
Ernähre dich gesund und sorge für ausreichend Schlaf.
Beschenke dich reichlich mit Liebe, Wertschätzung und Respekt.


Selbstvergebung


Wenn du wachsen willst, sei großzügig mit dir und der Welt.
Menschen mit einem kleinem Ego verhalten sich meist auch kleinlich.
Vergib denen, die dich verletzten,
vor allem aber vergib dir selbst.

In der Vergebung liegt der Schlüssel zum Frieden und im Frieden liegt der Schlüssel zum Glück.
Frieden findet man nicht, man schließt ihn.
Sei deshalb nicht nachtragend, denn das was du da trägst, ist eine Last, die dir nicht gehört.
Gib sie zurück an den, der sie einst verursacht hat.


Selbstvergleich


Vergleiche dich nicht.
Sich zu vergleichen, ist ein sicheres Mittel, unglücklich zu werden.
Es wird immer jemanden geben, der schöner, klüger, stärker, reicher oder schneller ist.
Und doch gibt es keinen Menschen, der so ist wie du.
Du bist einzigartig und wunderbar.

Aus dem Vergleich heraus erwachsen selten gute Gefühle, wohl aber Neid, Missgunst, Hochmut, Hass oder Verachtung. Der Weg zum Glück wird so unpassierbar für dich.
Blicke dankbar auf das, was dein Leben schön macht und mit Wohlwollen auf das, was deines Nachbars Leben versüßt.


Selbsterwartung


Erwarte nicht.
Erwarte nicht von dir und auch nicht von anderen.
Enttäuschung wird stets aus Erwartung geboren.
Nimm und gib mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand.

Wenn du etwas gibst, erwarte keine Gegenleistung, auch keinen Dank.
Gib, weil du es so willst, weil du es für richtig hältst und weil es dich gerade glücklich macht.
Tue Gutes, wann immer du dazu in der Lage bist. Es macht nicht nur den Menschen glücklich, den du beschenkst, sondern immer auch dich.


Selbstverantwortung


Versuche nicht die Welt zu ändern, nicht deinen Partner, nicht deine Kinder und auch keine andere Person.
Es ist nicht deine Aufgabe.
Wenn du etwas ändern willst in deinem Leben, ändere dich selbst. Und so dies geschieht, ändert sich wie durch ein Wunder auch die Welt um dich herum.

Freunde dich mit dem Gedanken an, dass alles was in deinem Leben geschieht, deiner Beteiligung bedarf. Nichts geschieht ohne dich. Du bist der wahre Schöpfer deines Lebens.
Gib nicht Anderen die Schuld.
Bedenke: Wer die Schuld hat, hat auch die Macht.
Sieh dir nun an, wem du bislang Macht über dich gabst und überlege, ob dies gut für dich war. Übernimm die Verantwortung für dein Leben - es ist das kostbarste Geschenk, das du je erhieltest.


Achtsamkeit


Beginne jeden Tag mit einem Lächeln und beschließe ihn mit einem zufriedenen tiefen Atemzug.
Nimm dich wahr als Teil der Welt, denn alles ist mit allem verbunden.
Nimm wahr, was um dich herum ist und sei ganz im Augenblick.
Sei präsent, denn das Leben ist jetzt.

Die Vergangenheit ist vergangen und die Zukunft noch nicht da.
Gestalte den Augenblick, den Moment, denn zu jeder Zeit ist er dein Leben.
Tue ausreichend, was du gern tust,
aber tue auch gern, was du sonst tust. Egal, was es ist, du tust es für dich.
Sieh mit Dankbarkeit auf das, was du hast.
Erkenne die Fülle in deinem Leben, und du wirst aus der Fülle heraus deinen Tag beginnen.


Freundlichkeit


Lächle, so oft es geht...

Anerkennung und Beachtung

Anerkennung suchen
Man sollte es nicht glauben. Wenn mich jemand fragt, was ich von anderen Menschen erwarte, dann sind es bestimmt nicht Beachtung und Anerkennung, die mir als erstes dazu einfallen. Dann doch schon eher so Sachen wie Toleranz, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit und Respekt. Vermutlich wird jeder hier seine Schwerpunkte etwas anders setzen. Aber bei einem war ich mir immer sicher: Es geht mir nicht um Beachtung oder Anerkennung. Das hörte sich ja ganz so an, als wollte ich ständig im Mittelpunkt stehen, wollte die Nummer 1 sein - Nein! Solche Menschen mag ich nicht! So will ich auf keinen Fall sein! Aber ist das auch wirklich so? Warum mag ich solche Leute wohl tatsächlich nicht? Entertainer können mir doch auch durchaus sympathisch sein und sie erfüllen genau diese von mir abgelehnten Kriterien? Wenn es also nicht das Bemühen um Beachtung und Anerkennung ist, dass einem Künstler, Schauspieler, Musiker, wie auch immer, in jedem Fall zugeschrieben werden kann, was ist es dann, das ich hier ablehne?


So will ich nicht sein


Ich bin als Kind so erzogen wurden, mich nicht in den Mittelpunkt zu stellen. In dreifacher Hinsicht wurde ich in eine Richtung gelenkt, die es mir nicht gestattete, so zu sein. Da wäre als Erstes die sozialistische Ideologie zu nennen, die alle Menschen gleich machte, die Lüge von der Gleichheit, der Freiheit und der Gerechtigkeit, die sich schon in der französischen Revolution nicht umsetzen ließ. Menschen sind niemals gleich und das ist auch gut so. Besser müsste es heißen: Alle Menschen sind gleich wertvoll. Das schlösse nicht aus, dass es Menschen gibt, die mehr und andere, die weniger gern im Mittelpunkt stehen.  Als zweiten und nicht minder wichtigen Einfluss ist der der katholischen Lehre zu nennen. "Wer der erste sein will, soll der letzte sein! Wenn dich jemand auf die Wange schlägt, dann halte ihm auch noch die andere hin!" Ich war lange diesem Einfluss ausgesetzt und konnte erst durch meine Depressionen ein wenig Abstand dazu gewinnen. Und erst durch einen gewissen Abstand kam ich in die Lage, Fragen zu stellen, in Frage zu stellen. Als letzten Faktor möchte ich meinen Vater nennen, der selbst so groß, mächtig und bewundernswert war, dass er gefühlt mein ganzes Universum ausfüllte. Da war einfach kein Platz für mich und ich glaube, es war auch eines von den Dingen, die er auf den Tod nicht leiden konnte: wenn ich ihm den Platz im Zentrum des Universums streitig zu machen versuchte. So war bei uns zu Hause das Reden bei Tisch verboten. "Beim Essen spricht man nicht", hieß es. Ich folgte diesem Satz. Anfangs trug ganz sicher auch die eine oder andere unerwartete Ohrfeige mit dazu bei, aber später war es ein Selbstgänger. So stellte ich es nie in Frage, dass mein Vater ununterbrochen redete bei Tisch. Ich mochte es, wenn er von seinem Tag erzählte und sog es in mich auf. Ich war brav und habe diese Neigung, selbst etwas darzustellen, in mir unterdrückt, zunächst als Kind, dann ein Leben lang. Viele Jahre wusste ich tatsächlich nichts davon, hatte es soweit verdrängt, dass es für mich selbst unsichtbar wurde.


Muster verändern


Aber ist es nicht oft so, dass das was uns an anderen missfällt, eine ganze Menge mit uns selbst zu tun hat? Das, was etwas in uns auslöst, was uns trifft, das be-trifft uns auch. Menschen, die in den Mittelpunkt einer Gruppe strebten, standen in Konkurrenz zu mir, ohne dass ich selbst in die Mitte strebte. Das ist doch verrückt! Ich mochte sie nicht, ohne zu wissen, warum. Heute kann ich das deutlich entspannter sehen. Ich erkenne das Muster und lächle. Ich kann mir das liebevoll anschauen, kann ihnen ihr Bedürfnis nach Beachtung, möglicherweise nach Bewunderung und Anerkennung gönnen. Es macht mir kein schlechtes Gefühl mehr. Und das ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, dass ich mir selbst dieses Verhalten inzwischen gönnen kann, es nicht mehr verurteile. Entweder ich will nun selbst im Mittelpunkt des Geschehens stehen - ja, dann stehe ich möglicherweise in Konkurrenz, dann wird die Hackordnung ausgefochten oder ich strebe nicht in die Mitte, ja dann lass doch andere dorthin! Sie regen mich nicht mehr auf. Ich verstehe sie und mich jetzt besser. Ich entscheide heute bewusst. Nicht die Gefühle überfallen mich und lassen mich ratlos dreinschauen, sondern ich selbst steuere die Situation. Ich habe mich ein Stück weit besser kennen gelernt und konnte annehmen, was ich an mir entdeckte. Seit ich es bei mir selbst annehmen konnte, konnte ich es auch bei anderen Menschen annehmen. Mein Leben ist friedvoller geworden nun und ich selbst bin mir näher gekommen dadurch, konnte mehr in meine Mitte rücken.


Es dreht sich um Anerkennung


Im Grunde dreht sich doch alles auf der Welt um Anerkennung und Beachtung. Es gab einmal einen Versuch in den sechziger Jahren, da hat man Kinder zwar ernährt, ihnen aber sonst keine Beachtung geschenkt. Du kannst dir denken, wie dieser Versuch ausgegangen ist. Ohne Beachtung können wir Menschen nicht leben. Selbst Einsiedler bekommen Beachtung. Sie werden regelmäßig um Rat gefragt. Menschen, die niemand beachtet, sterben oder nehmen sich das Leben. In meinen mehrmonatigen Aufenthalten in der Psychiatrie habe ich diese These aufgestellt, weil mir auffiel, dass alle Patienten, unabhängig davon, mit welchen Diagnosen sie da waren, eines gemeinsam hatten: In der Gruppe konkurrierten sie um Beachtung, Aufmerksamkeit, ja man könnte auch sagen, um Liebe. Beachtung und Anerkennung sind zweifelsfrei Teilaspekte der Liebe.
Menschen, die als Kinder nicht ungehinderten Zugang zu der Liebe ihrer Eltern hatten, entbehren ein Leben lang diese Liebe, versuchen sie überall zu finden und versuchen dieses Defizit zu füllen. Sie versuchen auszugleichen, was sich später allerdings nicht mehr ausgleichen lässt (jedenfalls nicht von außen) und so wird ihr Leben zu einer Art "Lauf im Hamsterrad" - sie kommen jedoch leider niemals ans Ziel. Ich wage die Behauptung: Kinder die eine behütete Kindheit hatten und die von ihren Eltern bedingungslos geliebt wurden - die Betonung liegt hier auf bedingungslos - werden später nicht psychisch krank, bleiben seelisch gesund, auch wenn Schicksalsschläge kommen. Sie haben all die Anerkennung und Beachtung bekommen, die nötig sind, um ein gesundes und stabiles Selbstbewusstsein zu entwickeln und sie sind in der Lage, sich selbst genügend mit Anerkennung und Beachtung zu versorgen. Sie haben es gelernt, sich selbst zu lieben.


Ist jetzt etwa alles zu spät?


Aus den Kindern sind Erwachsene geworden. Die Eltern sind vielleicht schon tot oder ändern sich sowieso nicht mehr. Ist jetzt alles zu spät? Ist die Menschheit nun verloren? Nein, das ist sie nicht. Zwar hilft es nicht, Liebe, Beachtung und Anerkennung draußen in der Welt zu suchen, beim Chef, den Kollegen, den Freunden und Nachbarn, dem Partner, der Partnerin, aber es gibt dennoch eine Lösung.
Zugegeben, einfach ist das auch nicht, wenn man keine Übung darin hat und bei den meisten, die bis hierher gelesen haben, ist das vermutlich so, aber es gibt eine Methode, die wieder gut macht, was in der Kindheit schief gelaufen ist. Es ist die Liebe zu sich selbst, Selbstliebe, Eigenliebe, um die es hier geht.
Sich selbst gut zu finden, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten und sie im Rahmen der Möglichkeiten auch zu erfüllen. Auf sich und seine Bedürfnisse zu achten, dafür aufmerksam und sensibel zu sein, kann wieder gut machen, was bislang nicht gut lief. Sich selbst mit Liebe anzusehen und anzunehmen, sich einmal hin zu setzen und versuchen, nach innen zu lächeln, kann ein guter Anfang sein. Sich ganz anzunehmen, auch und gerade mit allen "Unzulänglichkeiten", halte ich in diesem Zusammenhang für besonders wichtig. Denn gerade die Unzulänglichkeiten, die Macken geben uns Kontur, machen uns zu dem wie wir sind und wenn wir sie mit Liebe annehmen können, machen sie uns sogar sympathisch. Was wir im Gegenzug selbst an uns ablehnen, werden auch andere Menschen an uns ablehnen müssen.
Sicher wird das anfangs kein Selbstgänger sein. Du wirst üben müssen, Möglicherweise gilt es, innere Widerstände zu überwinden. Aber je öfter es dir gelingt, dich liebevoll anzuschauen, wo immer es geht, im Spiegel oder im Geiste, umso leichter wirst du in diese Haltung gelangen können. Irgendwann kann deine neue Haltung zu deiner Grundhaltung werden. Irgendwann wird die Selbstliebe kein Gefühl mehr, sondern ein Zustand sein und ebenso automatisch und grundlegend funktionieren wie es bislang deine Selbstablehnung tat. Verhaltens- und Reaktionsmuster sind eingeübt. Das macht sie resistent und verlässlich. Aber das hat auch den Vorteil, dass du dich umentscheiden und etwas anderes einüben kannst. Bewusst täglich etwas Zeit genommen, kann ein solcher Erfolg schon nach nur sechs Wochen eintreten. Es kostet kein Geld, nicht viel Zeit, verlangt nicht nach aufwendigen Gerätschaften oder Medikamenten und scheint mir doch die wirkungsvollste Therapie schlechthin zu sein. Der Lohn jedoch für diese anfängliche kleine Mühe dürfte unbeschreiblich sein...

Quellen zu "Anerkennung und Beachtung"
Foto: bluefeeling  / pixelio.de

Das Glück in dir

glücklich werden

Irgendwie ist es uns Menschen in die Wiege gelegt. Wir wünschen es uns von klein auf, das große Glück. Natürlich sind die Definitionen von Glück so unterschiedlich wie wir Menschen auch, aber in einem da sind wir uns einig - wir wollen es haben. Es scheint mir sogar, als sei es der Sinn des Lebens, glücklich zu sein, denn Menschen die auf lange Zeit unglücklich sind, verlieren oftmals ihren ganzen Lebensmut. Menschen streben nach dem Glück wie die Motten ins Licht, als gäbe es nichts Wichtigeres zu tun. Und, gibt es das? Ich denke - Nein! Aber ist es nicht vielleicht doch wichtiger, seine Hausaufgaben zu machen, den Haushalt auf Vordermann zu bringen und den Schuppen aufzuräumen? Ist es nicht wichtiger, erfolgreich auf der Arbeit zu sein oder sich um die kranke Mutter zu kümmern? Ist es nicht wichtiger, Verantwortung zu übernehmen für die Stadt, in der man wohnt und für das Land, in dem man lebt? Und wie ist es mit denen, die es nicht so gut haben wie wir? Ist es nicht wichtiger, anderen Menschen zu helfen? Ist es nicht wichtiger, Gutes zu tun, als selbstsüchtig nur immerfort an das eigene Glück zu denken? Das könnte ja direkt die Predigt eines Pastors sein, dachte ich gerade. Jedenfalls habe ich solche und ähnliche Sonntagsansprachen im Gedächtnis. 

Das Mysterium Macht


"Macht ist das stärkste Aphrodisiakum." Henry Kissinger

Gier nach Macht
Es heißt, sie sei süß und verführerisch. Sie mache süchtig und einsam, unberechenbar und größenwahnsinnig. Die Macht beschäftigt seit jeher die Menschheit, sie ist Triebkraft für so manchen Fortschritt aber auch Ursache für Unheil ungeheuren Ausmaßes. Die meisten Menschen weisen sie weit von sich, wollen keine Macht ausüben. Aber ist das auch wirklich so?
Und was ist so faszinierend an der Vorstellung, Macht zu besitzen - was schreckt andere davor ab? Immer wieder werden Spielfilme produziert, in denen es um das Spiel mit der Macht geht und sie faszinieren uns, diese Filme, egal ob es Fantasyfilme wie "Der Herr der Ringe", Agentenfilme wie "James Bond" oder Actionthriller mit Bruce Willis sind. Sind wir davon so fasziniert, weil wir tief in uns auch ein Verlangen nach Macht spüren?

Du bist Schuld wenn es mir schlecht geht!

"Bis eben ging es mir noch gut. Der Tag hatte so gut angefangen und ich fühlte mich wohl, war zufrieden mit mir und der Welt, war in Frieden mit mir und der Welt. Dann bist du gekommen und hast mir Vorhaltungen gemacht. Ich hätte es deiner Meinung nach anders machen sollen, hätte auf dich hören sollen. Du hättest es mir schon so oft gesagt. Wieder einmal hätte ich nur gemacht, was für mich gut war. Zum x-ten Male hätte ich wieder einmal nur an mich gedacht...
Nun geht es mir schlecht, richtig schlecht! Das habe ich nur dir zu verdanken! Immer wieder machst du mir schlechte Gefühle!"

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