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Glück Schuld und Scham

Wer von uns träumte nicht schon einmal vom Paradies, von besseren Zeiten? Könnte die Welt nicht auch ganz anders aussehen, als sie sich uns heute präsentiert? Gibt es nicht auch Hoffnung, Anzeichen für etwas Gutes? Warum haben die Menschen das Paradies verloren? Weil sie vom Baum der Erkenntnis aßen? Oder haben sie womöglich das Paradies verloren, weil sie gerade von diesem Baum nicht zu essen gedachten? Gedanken über das Glück, die Hoffnung, diesen Planeten und was wir Menschen daraus machten...

Partner finden: DER Mann

Gibt es ihn eigentlich, den perfekten Partner für mich? Könnte ich auf Anhieb beschreiben, wie er sein sollte? Wie wichtig ist es, bei der Auswahl genau zu wissen, was ich eigentlich will? Ist mir bewusst, was ich suche? Wonach suche ich eigentlich? Diesen und anderen Fragen ist Chris auf der Spur, als sie gemeinsam mit ihrem Freund Jossele über die wohl wichtigsten Fragen des Lebens nachsinnt...

Liebesdroge stillt Sehnsucht

Sehnsucht kann man nach allem Möglichen haben. Beim Begriff Sehnsucht kommt uns jedoch vermutlich zuerst die Sehnsucht nach einem geliebten Menschen in den Sinn. Die Sehnsucht ist ein starkes Gefühl, das viel Raum einnehmen, ja manchmal sogar völlig von uns Besitz ergreifen kann. Sehnsucht ist ein spannendes Thema, wie ich finde. Was also hat es auf sich mit der Sehnsucht? Ist es normal, Sehnsucht zu fühlen oder sollten wir uns hier tatsächlich einmal ernsthaft in Frage stellen? Die Autorin Chris, die ich sehr herzlich hier im Blog begrüße,  hat sich hierzu einmal Gedanken gemacht...

Wann ist es Liebe?

Ist es Liebe?
Wenn sich zwei Menschen begegnen, können wunderbare Dinge geschehen. Es kann sein, dass die beiden sich gegenseitig so sehr ihr Herz berühren, dass von diesem Augenblick an nichts mehr wie vorher scheint. Jedwede Wahrnehmung ist dann komplett auf den Anderen ausgerichtet. Alle Gedanken kreisen nur noch um diesen einen Menschen. Und die Gefühle? Die Gefühle quellen über! Ein ganzer Cocktail braut sich da binnen kürzester Zeit zusammen, dass man am Ende vielleicht gar nicht mehr weiß, was da im Einzelnen überhaupt  für Gefühle vorhanden sind. Wir sagen dann einfach: Wir hätten uns verliebt. Aber ist das auch wirklich so? Wie sicher können wir denn sein, dass es auch tatsächlich das Gefühl aller Gefühle ist, die Liebe! Und so einfach wie wir sagen, wir hätten uns verliebt, so kompliziert scheint es dann in der Tat auch zu sein...

Partnerschaft Beziehung Liebe und Trennung - Teil 2

Das ist die Fortsetzung eines Beitrages zum Thema Partnerschaft Liebe und Trennung. Zum 1. Teil gelangst du hier: Partnerschaft Beziehung Liebe und Trennung - Teil1


Die Chemie der Liebe


Foto: johnnyb / pixelio.de
Während der Dopaminspiegel im Banne der Verliebtheit ansteigt, nimmt der Serotoninspiegel ab. Dopamin ist der Stoff, der uns antreibt, der uns Motivation verleiht. Durch die vermehrte Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin, das auch als Belohnungs-Neurotransmitter gilt, versetzt die Verliebtheit die meisten Menschen tatsächlich in eine Art Rausch der Glücksgefühle. Dieses Hochgefühl erleichtere uns auch die Vorstellung, dass es das Richtige ist, sich auf diese Beziehung einzulassen. 
Beim als Glückshormon bekannten Serotonin sieht es ganz anders aus. Der Serotoninspiegel von Verliebten ähnelt denen von Menschen mit einer Zwangsstörung, wie jüngste Untersuchungen ergaben. Der Hirnforscher Semir Zeki behauptet deshalb: „Liebe ist am Ende eine Form von Obsession.“ Sie lähme das Denken und lenke alle Wahrnehmung in Richtung des geliebten Menschen. Man kann also getrost davon sprechen, dass die Liebe dich besessen macht. Alles dreht sich nur noch um den Anderen. Tag und Nacht kreisen die Gedanken um ihn oder sie.

Partnerschaft Beziehung Liebe und Trennung - Teil 1

Foto: Michaela Schöllhorn / pixelio.de
Wünschen sich eigentlich alle Menschen eine gut funktionierende Partnerschaft oder bin ich in Zeiten von allein erziehenden Eltern und Singlehaushalten ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten? Immerhin wächst die Zahl derer, die sich für ein Alleinleben entscheiden, ständig. In 2012 gab es rund nur 1/4 weniger Single- als Mehrpersonenhaushalte. In großen Städten wie Hamburg oder Berlin sind die Zahlen sogar eher gleichauf oder es überwiegen schon die Singlevarianten. (Quelle: statista.com) Der Trend scheint zum Individualsystem hin zu gehen. Jeder kann machen, was er will. Keine Zeterei mehr, kein Theater, keine diskutablen Entscheidungen. Keine Rücksichtnahme, keine Anpassung, keine Benachteiligung, kein Ärger, keine Enttäuschung, keine Verletzung - die Vorteile des Alleinlebens scheinen zu überwiegen, sonst wäre es ja wohl nicht so, oder? Wie aber passt das zusammen mit der Aussage, der Mensch sei ein soziales Wesen? Brauchen Menschen nicht doch den Austausch, ich meine einen wirklichen Austausch? Während ein Smalltalk zu jeder Zeit und an fast jedem Ort möglich ist, mögen wir unser Herz bei weitem nicht jedem Fremden oder auch Bekannten öffnen. Hierzu braucht es eine gewisse Nähe, welche ihrerseits Vertrauen voraussetzt, tiefes Vertrauen, zumindest einen gehörigen Vorschuss darauf. Und wie steht es mit den Zärtlichkeiten? Selbst Tiere tauschen die ständig aus. Wenn wir uns beim Thema Sex noch mit käuflicher Liebe oder One-Night-Stands aushelfen können, so stehen wir Singles beim Thema Zärtlichkeit doch so ziemlich auf dem Schlauch. Denn hier sind echte Gefühle gefragt...